Warum Wissen
und Werte untrennbar miteinander verbunden sind
Das gleichzeitige Hervorheben von „Wissen“ und
„Werten“ ist Anspruch und Programm des „European
Institute for Knowledge & Value Management“ (EIKV)
zugleich. Wissen schafft Wert und sichert Werte. Werte gewährleisten
Wissen den Nährboden und Rahmen, sich frei zu entfalten
und zu vermehren. Wissen wie Werte nehmen durch Teilen nicht
ab, sondern gewinnen an „Masse“ und Durchsetzungsvermögen.
Wissen ist ein mächtiger Wertetreiber und seine Generierung,
Veredelung und Verteilung spielt in der unternehmerischen Wertschöpfung
ebenso wie im gesellschaftlichen Bewusstsein eine herausragende
Rolle. Ohne adäquates Regelwerk kann die Verfügbarkeit
oder Nicht-Verfügbarkeit von Wissen allerdings zu gefährlichen
Kräfteverschiebungen mit dramatischen Auswirkungen führen.
Die starke Interdependenz und Interaktion zwischen Wissen
und Werten findet nach Ansicht des EIKV bislang nur unzureichend
Beachtung. Beide Diskursbereiche sprechen disjunkte Zielgrup-pen
an und setzen dabei ein sehr spezifisches Methodenspektrum ein,
das kaum Synergien erkennen lässt.
Unternehmen jeder Größenordnung müssen eine
größere Sensibilität für Wissen und Werte,
für deren Relevanz sowie für deren Lebenszyklen entwickeln.
Maßstab für die Vergänglichkeit des Wissens
ist neben dessen Halbwertszeit auch die Mitarbeiterfluktuation
und die so genannte innere Emigration jener Mitarbeiter, die
sich – aus welchen Gründen auch immer - gedanklich
von ihrem Job und ihrem Unternehmen verabschieden.
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