Intangibles messen

Unter einem immateriellen Vermögenswert verstehen wir einen identifizierbaren, nicht monetärer Produktionsfaktor ohne physische Substanz, der für die Herstellung von Erzeugnissen oder die Erbringung von Dienstleistungen, die Vermietung an Dritte und/oder zur Steuerung und Verwaltung eigener bzw. fremder Leistungs- und Wertschöpfungsketten genutzt wird.

Ein Vermögenswert ist eine Ressource,
die auf Grund von Entwicklungen oder Ereignissen in der Vergangenheit in der Verfügungsgewalt eines Unternehmens steht; und von der erwartet werden kann, dass das Unternehmen aus ihr wirtschaftlichen Nutzen generiert.
Immaterielle Vermögenswerte müssen identifizierbar, d.h. eindeutig vom Geschäfts- oder Firmenwert abgrenzbar sein.

Zudem muss mit ausreichender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden können, dass dem Unternehmen künftige wirtschaftliche Nutzen aus dem Vermögenswert zufließen werden und die Anschaffungs- oder Herstellungskosten des Vermögenswertes verlässlich bewertet werden können.

Für das Unternehmen stellt sich also die Frage, wie die Wahrscheinlichkeit eines künftigen wirtschaftlichen Nutzens anhand von vernünftigen und begründeten Annahmen zu beurteilen ist und wie darüber hinaus der Nutzen zu bewerten ist. Es liegt auf der Hand, dass dabei die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ebenso zu berücksichtigen sind, wie die Art und die Nutzungsdauer des Vermögenswertes selbst.