Werte

 

Während Information sich überwiegend auf einer rationalen Ebene abspielt, sind Wissen und Werte und damit die „intangibles“ ohne Emotionen kaum denkbar.

Im Gegensatz zur Information, zum Können und zum Wissen sind tangible wie intangible Werte nicht marktfähig. Ihr „Wert“ lässt sich auch nicht wie jener eines Gutes oder einer Dienstleistung zwischen verschiedenen Marktparteien aushandeln.

Werte besitzen keinen marktgängigen Preis. Sie sind weder käuflich noch verkäuflich. Gleichwohl beinhalten Werte Information und Wissen und sind Grundlage sowie Auslöser von Werturteilen. Wie Wissen schaffen Werte Wert. Dabei setzen sie noch weitgehend unerforschte Transformations- und Transferprozesse in Gang.

Werte stiften Sinn und erschließen Bedeutungen.
Sie „leben“ von Information und Kommunikation.

Dies bedeutet, dass ein klares und transparentes Wertesystem etabliert und die organisatorischen Umweltbedingungen drastisch geändert werden müssen, wenn Wissen sich frei entfalten soll. Gemäß diesem Grundpostulat beeinflussen Wissen und Werte sich nicht nur gegenseitig, sondern sie sind konstitutive Elemente einer und der gleichen Metakategorie. Wissen ruft nach Verantwortung, weil Wissen Macht macht. Darüber hinaus verpflichtet Wissen immer auch zum Verteilen bestehenden sowie zum Generieren neuen Wissens.